Musikalische Atmosphäre, Achtsamkeit und Resonanz schaffen

Musik weckt Gefühle. Sie ist eine der ursprünglichsten Arten, Emotionen auszudrücken und zu erleben. Je nach Situation und Verfassung kann Musik unterhaltend, motivierend, tröstend, entspannend oder sogar schmerzlindernd wirken. In den letzten Tagen und Wochen eines Menschen kann Musik somit zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Sie versetzt Menschen in eine emotionale Stimmung, welche eine Auseinandersetzung mit wichtigen Themen des Lebens und des Sterbens ermöglichen.

Die Musiktherapie nutzt dieses Potential und bietet den Patientinnen und Patienten eine behutsame Form der Begleitung an, die nicht auf sprachliche Verständigung angewiesen ist und an der auch Angehörige teilhaben können.

Die verschiedensten Methoden der Musiktherapie sowie ein live Erleben von angenehmen Klängen sollen an diesem Abend den Einblick in meine Arbeit als Musiktherapeutin in der Begleitung von Menschen im Sterbeprozess ermöglichen.

 

Ich, Barbara Agnes Koppensteiner, geboren im Waldviertel, wohnhaft nun im Mühlviertel, habe nach der Ausbildung zur Sozialpädagogin wertvolle Erfahrungen im schwerst-mehrfach behinderten Bereich sammeln dürfen. In dieser Zeit wurde mir bewusst, wie wertvoll Musik ist. Dies war die Entscheidung Musiktherapie zu studieren.

Nach 3 Jahren Bachelorstudium und 2 Jahren Masterstudium zur Musiktherapeutin durfte ich bereits einige Bereiche in den verschiedensten Akutkliniken in Niederösterreich und Oberösterreich kennenlernen. Immer wieder gibt es Momente in denen es mich sehr erfüllt Musik in die Klinik bringen zu dürfen und Menschen in Ausnahmephasen begleiten zu dürfen. Musik berührt nicht nur mich, sondern auch die Patienten und Angehörigen.

 

„Musik wirkt heilsam, auch wenn keine Heilung im engeren Sinn möglich ist.“

Univ. Prof. Dr. Herbert Watzke