„MONDSCHEINKINDER“ FILMVORFÜHRUNG IM CAFE KUCKUCK, AMSTETTEN

Anlässlich des Internationalen Hospiztages organisierten wir eine Filmserie als Schulveranstaltung und für Mitglieder und Interessierte.

In Zusammenarbeit mit dem Verein „Südfilmfest“ boten wir den berührenden Film  „MONDSCHEINKINDER“ an. Es gab 2 öffentliche Vorstellungen im Filmcafe „zum Kuckuck“, sowie für Schulklassen Sondervorstellungen. Diese Schulvorstellungen wurden sehr gut angenommen. Sechs Klassen von der HS Pestalozzi, der Polytechnische Schule und der privaten Hauptschule sahen diesen Film und konnten anschließend in der Schule darüber diskutieren. Die Begleitlehrerinnen bekamen nähere Information zur Mondscheinkrankheit. Weitere Anfragen konnten wir leider zeitlich nicht unterbringen.

Der Film „Mondscheinkinder“ handelt vom 6-jährigen Paul, der die Mondscheinkrankheit hat. Er muss den ganzen Tag in einer abgedunkelten Wohnung verbringen und jede Berührung mit Sonnenlicht vermeiden. Erst nach Einbruch der Dunkelheit darf Paul das Haus verlassen. Um Paul darüber hinweg zu trösten, dass er tagsüber nicht draußen spielen kann, hat Lisa für ihren Bruder eine Phantasiewelt erfunden, in der er als Astronaut das Weltall erforscht. …..

Mondscheinkinder erzählt sowohl anrührend als auch glaubwürdig von einer wunderbaren Geschwisterliebe; ein Film über das Leben und die Kraft der Phantasie.

Die umgangssprachlich „Mondscheinkrankheit“ genannte Xeroderma pigmentosum (XP) ist eine sehr seltene, erblich bedingte, autosomal-rezessive und chronisch-progressive Hauterkrankung bei der UV-Licht die DNA in den Hautzellen schädigt.  Das führt bei den Betroffenen zunächst zu Entzündungen vor allem an den sonnenexponierten Körperstellen (z.B. Gesicht, Kopf, Nacken, Oberarme, Hände), und schon in frühster Kindheit zu der Ausbildung zahlreicher, meist bösartiger Hauttumore. Diese Hauttumore verursachen meist gravierende Entstellungen und bedingen häufig einen frühzeitigen Tod.